Buchtipps nicht von A – Z

Alle A suchen

Happy Planet von Fred Hageneder (Verlag Neue Erde) – Eine tiefenökologische Perspektive auf ökologisches Gleichgewicht, Nachhaltigkeit und Klimazerrüttung – spannend und erfrischend geschrieben. Das Buch fand ich so super, ich habe gleich mehrere bestellt und verschenke sie bei den nächsten Gelegenheiten.

Alle B suchen

Hab ich selbst gemacht. 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte  (Susanne Klingner, Verlag Kiepenheuer & Witsch) –  Der Titel ist Programm für die nächsten Tage, Baumärkte haben noch auf. Meine Hose ist fertig.

Alle C suchen

Todesursache: Flucht. Eine unvollständige Liste. (Milz/Tuckermann (Hrsg.) Verlag Hirnkost). – Eine bewegende Dokumentation über die Folgen der internationalen Politik. Ich habe es vollständig gelesen. Wichtigste Erkenntnis: Keine Waffen liefern wie Husein aus Somalia fordert:  „Die größte Hilfe, damit niemand mehr fliehen muss, wäre, keine Waffen mehr zu liefern.“  (S.66/462).

Alle D suchen

Digitale Demenz – Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen (Manfred Spitzer, Verlag Droemer).

Der Schreibstil ist nicht unbedingt meins. Aber die Studien sind sehr informativ und aufschlussreich, deswegen unbedingt lesen. Nach der Lektüre dann sofort alle mensch: ab nach draußen, alles andere (Tablets, Smartphones, Handys etc.) drinnen lassen.

Alle E suchen

Freiwillig zu Diensten? Über die Ausbeutung von Ehrenamt und Gratisarbeit (Claudia Pinl, Verlag nomen).

Für mich eine sehr aufschlussreiche Perspektive mit historischem Rückblick auf das Ehrenamt. Was wären wir ohne Ehrenamt? Wieso wird Ehrenamt eigentlich meistens nicht bezahlt? Ist Ehrenamt nicht auch Arbeit? Und was ist Arbeit?

Alle F suchen

Geld ohne Zinsen und Inflation. Ein Tauschmittel, das jedem dient (Margrit Kennedy, Verlag Goldmann).

Einblicke in das Finanzsystem, die auf jeden Fall lohnen. Es gibt kein unendliches Wachstum – oder wie Einstein schon sagte: „Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Wobei beim Universum bin ich mir nicht sicher.“ Frei zitiert, vielleicht auch falsch, aber die Beschäftigung mit dem Finanzsystem kann ich wirklich nur empfehlen. Auch wenn es sich ja schon ändert. Die Deutsche Bank bietet Beratung an zu dem Thema: „Muss ich arbeiten, bis ich nicht mehr kann? Eine Welt ohne Zinsen braucht neue Antworten.“

Alle G suchen

Regionalwährungen. Neue Wege zu nachhaltigem Wohlstand (Margrit Kennedy / Bernard A. Lietaer , Verlag Riemann). Seit dem Lesen dieses Buches wünsche ich mir regionale Währungen und Tauschsysteme. Im kleinen lokalen Rahmen haben wir schon Tausch angeboten. Zum Verständnis empfand ich es als hilfreich zuerst das andere Buch von Margrit Kennedy (siehe F) gelesen zu haben.

Alle H suchen

Hypnobirthing (Marie F.Mongan, Verlag Mankau) – Mein Lieblingsgeburtsvorbereitungsbuch, alle Schwangeren bitte unbedingt und auf jeden Fall lesen. Für alle nicht schwangeren – Ausleihen und den Einführungsteil lesen. Grundidee: Geburten sind schön und gute Geburtsberichte soll man teilen. Noch mehr über Geburten: Alleingeburt (Sarah Schmid, edition riedenburg) und Die selbstbestimmte Geburt (Ina May Gaskin, Verlag Kösel).

Alle I suchen

Streitfall Klimawandel – Warum es für die größte Herausforderung keine einfachen Lösungen gibt (Mike Hulme, oekom Verlag) – Sehr spannend für ein tieferes Verständnis unterschiedlicher Ansichten aus verschiedenen Perspektiven – übertragbar auf andere Themen. I hat solange gedauert, weil ich es unbedingt zu Ende lesen wollte, bevor ich schreibe. Eine Grundfrage ist, an was wir glauben: klimawandel oder Klimawandel?

Alle J suchen

Und jetzt retten wir die Welt! Wie Du die Veränderung wirst, die Du Dir wünschst. Das Handbuch für Idealisten und Querdenker. (Ilona Koglin / Marek Rohde, Verlag Kosmos). – Alles was der Titel sagt: viele kleine Schritte verändern die Welt und für kleine Schritte gibt es in diesem Buch jede Menge Anregungen. Mensch muss es nicht  einmal komplett lesen für Inspirationen – einfach aufschlagen und anfangen.

Alle K suchen

Vier fürs Klima – Wie unsere Familie versucht, CO²-neutral zu leben (Petra Pinzler / Günther Wessel, Verlag Droemer) – Sehr schöner Erfahrungsbericht von einem Selbstversuch. Von der Basis startend, die mensch kennt: Im eigenen Zuhause werden die alltäglichen CO² betreffenden Entscheidungen bis in die Details hinterfragt: z.B. die CO² Bilanz eines Apfels im Januar. Dabei einfach und gut nachvollziehbar geschrieben – von der Theorie zur praktischen Anwendung. Sehr gut auch als Einsteigerbuch für die Beschäftigung mit der Thematik.

Alle L suchen

Gemeinwohl-Ökonomie (Christian Felber, Deuticke im Paul Zsolnay Verlag Wien) – Wie wäre es wenn unser Wirtschaftssystem auf Gemeinwohlökonomie beruhen würde? Was gut ist für die Gemeinschaft wird steuerlich begünstigt, Bio-Lebensmittel sind dann günstiger als industrielles Discounter-Essen, unverpackt besser als verpackt,  Anbieter fairer Arbeitsplätze werden bei öffentlichen Ausschreibungen bevorzugt… es gibt so viele Möglichkeiten…

Alle M suchen

Eine andere Welt ist möglich – Aufforderung zu zivilem Ungehorsam (Vandana Shiva/Lionel Astruc, oekom Verlag)

Am Beispiel von Saatgut (ohne Saatgut keine Nahrung) werden Großkonzernstrukturen klar. Meines Erachtens übertragbar auf andere Bereiche. Meine zwei Lieblingsstellen:

Jeder und jede ist in der Lage, sich so weit zu informieren, dass er oder sie an Debatten teilnehmen kann, ohne dass er oder sie das Gebiet studiert haben oder Expert*in sein muss. (vgl. S.160)

Außerdem benennt sie die für sie größte Leistung Gandis:  „Für den mahatma besteht unsere höchste moralische Pflicht darin, den Gehorsam gegenüber ungerechten Gesetzen zu verweigern.“ (S. 166)

Alle N suchen

Jenseits des Wachstums. Warum wir mit der Erde Frieden schließen müssen  (Vandana Shiva, Rotpunktverlag).

In einer globalisierten Welt sind sehr viele unserer gesellschaftlichen Probleme global. In unserem alltäglichen Verhaltennnen wir Einfluss nehmen. Um globale Zusammenhänge zu verstehen, hilft es zu lesen. Mich hat das Buch erschüttert und noch einmal die Wichtigkeit vor Augen geführt, immer wieder mal die Vogelperspektive einzunehmen und auf das große Ganze zu schauen. Dafür muss mensch nicht ins All, einfach nur gute Bücher lesen