D

FREIE KUNST UNTER FREIEM HIMMEL

Die Linse ist nicht frei.

D wie Dromedar
Das folgende Gedicht versteht sich als Kritik der internationalen Schönheits- und Modeindustrie:
Das Dromedar hat viele Haar` – an Bauch und Bein und Po sogar, drum wohnt es in der Wüste…
und nicht am Strand – und zwar weil´s da Bikini tragen müsste…!

D wie …  Überraschung/Gedicht mit doppelten Bedeutungsgehalt –
Anleitung zum Stadtrundgang durch eine deutsche Landeshauptstadt:
Siehst Du ´nen schönen Weg, dann gehst ´n,
nützt Dir dein Stadtplan nix, dann drehst ´n!

Draht – Drahtreste sammeln und aufheben. Kann mensch immer mal gebrauchen. Zum Beispiel für Masken.

Dachboden

              Draußen spielen.

                Dinge finden.

Das reicht.

D wie Demenz

Chili. Jetzt ist es mir wieder eingefallen. C wie Chili. Habe ich letztes Jahr aus Uraltsamen vorgezogen & dann ins Gewächshaus gebracht. Es hat funktioniert. Und der Farbwechsel: erst schwarz, dann grün… und dann wurde es kalt.  Aber der Praxistest hat ergeben: Chili reifen im Haus wie Tomaten nach und sie wurden noch rot. Auf jeden Fall meine Sorte, also die, die ich hatte und von der ich nicht weiß, welche es ist. Das wusste Google nicht. Das mit dem Nachreifen. Die Sorte auch nicht.

Dill. Kann mensch säen. Und essen. Wenn es mag.

Dicke Bohnen. Ich mache mir nichts aus dicken Bohnen. Gehören aber auch zu Saatgut.

Draußen. Das Beste. Draußen an der frischen Luft bei Wind und Wetter.

D wie Djemna El Fna

Alle D suchen

Digitale Demenz – Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen (Manfred Spitzer, Verlag Droemer).

Der Schreibstil ist nicht unbedingt meins. Aber die Studien sind sehr informativ und aufschlussreich, deswegen unbedingt lesen. Nach der Lektüre dann sofort alle mensch: ab nach draußen, alles andere (Tablets, Smartphones, Handys etc.) drinnen lassen.

D wie … Danke an die Kulturförderung von der Kulturhilfe SH und dem Landeskulturverband Schleswig-Holstein:

               www.landeskulturverband-sh.de

C

            FREIE KUNST UNTER FREIEM HIMMEL

Textfeld: I	                   Raumwechsel
Nochmal.

Cassius Clay – Gedicht mit doppeltem Bedeutungsgehalt:

Bevor Cassius Clay sich umbenannte, gab´s keine, die Muhammad Ali cante….

Chamäleon
In Cloppenburg, ihr ahnt es schon, wohnt Clara das Chamäleon.
Sie wohnt bei Claus, dem Schäferhund, doch gestern wurd´ es ihr zu bunt.
Sie sagt: „Ich pass mich gerne an, bin unsichtbar, so gut ich kann,
doch irgendwann sag ich auch Nein! ,denn Claus der ist ein Umweltschwein.
Lässt überall das Wasser laufen, will nur aus Einwegflaschen saufen,
fährt Kippen hol´n im Esjuwie und wenn er putzt, dann mit Chemie.
Fliegt 3 mal jedes Jahr nach Malle. Der Affe hat sie nicht mehr alle.“
Clara muss sich kurz verschnaufen, Augen Rollen, Schuppen raufen,
Farbe wechseln, schön wie stets, Zunge dehnen, weiter geht´s:
„Bei Blackrock hat er investiert, kauft Billigfleisch ganz ungeniert
und jeden Scheiß von Amazon, beim Strom nimmt das Kamel Eon!“
Und Clara das Chamäleon macht sich aus Cloppenburg davon.

Chapeau

Aus einem alten Chapeau Claque wird ein Lappeau Claque.  Zu sehen bei Lucy’s Lappen. Wann wieder? Tourplan.Info

CDs

Traumfänger, Vogelscheuchen, Girlanden – CDs an Bändern mit Perlen, Wolle und Stoffstreifen…

Cambridge

              Circus spielen: Löwendressur, Tellerjonglage, Stuhlbalance, Teppichboden-Akrobatik und wilde Clowns

                Couch – alle zusammen auf derselben liegen und Chillen, am besten nach dem Circus spielen

Crepe selber machen – also einfach dünne Pfannkuchen (dauert nur solange bis P kommt). Die Eier am besten gleich ausblasen. Hätte ich jetzt auch für E wie Eierpfannkuchen aufheben können.

Chicoree

Hab ich noch nicht gepflanzt. Auch nicht gesät oder geerntet. Komisch. Sonst fiel mir nur Vitamin C ein. Ist in vielen Sachen drin. Auch ohne C.

Chill mal. Am besten auf der Couch mit Vitamin C.

C wie Covent Garden

Alle C suchen

Todesursache: Flucht. Eine unvollständige Liste. (Milz/Tuckermann (Hrsg.) Verlag Hirnkost). – Eine bewegende Dokumentation über die Folgen der internationalen Politik. Ich habe es vollständig gelesen. Wichtigste Erkenntnis: Keine Waffen liefern wie Husein aus Somalia fordert:  „Die größte Hilfe, damit niemand mehr fliehen muss, wäre, keine Waffen mehr zu liefern.“  (S.66/462).

C wie … Kulturförderung: Dieser Blog wurde gefördert von der Kulturhilfe SH und dem Landeskulturverband Schleswig-Holstein. Vielen Dank!

P.S.: Kulturförderung ist ganz einfach: Schaut doch mal zum virtuellen Hut. Vielen Dank!

B

            FREIE KUNST UNTER FREIEM HIMMEL

Textfeld: I	                   Raumwechsel
Raumwechsel

Bargfeld-Stegen – Wetterbericht für das kommende Wochenende:

Stark fällt Regen in Bargfeld-Stegen.

Außerdem – nach einem mittleren Lotto-Gewinn:

Bargeld-Segen in Bargfeld-Stegen!

Bargteheide – Ein dokumentarisches Gedicht (mit Schüttelreim) darüber, wie die pensionierte Bibliothekarin Gertraude S. durch engagiertes Eingreifen die Eskalation eines Nachbarschaftskonfliktes n ihrem Heimatort verhinderte:
In letzter Zeit gab´s viel Streit um die Pflege der Wege in Bargteheide – Sie harkte Beide!

Briefumschläge

Alte Briefumschläge weiterverwenden: Als Einkaufszettel, Notizzettel oder gleich die Seiten eines ganzen Notizheftes selbst gestalten. Als Außeneinband z.B. alter Müslikarton, Tapetenrest oder Teeschachtel, mit Pricknadel Löcher reinstechen, zusammennähen fertig. Bei Fragen Anna fragen: 0177-5457060.

Bleistiftverlängerer = Ressourcenschoner – funktioniert auch für Bunststift – besser als Filzstift.

Besenkammer

                Briefe schreiben – an alle aus dem Adressbuch: Oma, Opa, Tante, Onkel, Cousine 3.Grades, Schulfreunde und an die Nachbarn   

                                            

                Badeperlen selber machen  –  hier ein Link:

https://www.smarticular.net/sprudelnde-badetabs-selber-machen-fuer-ein-duftendes-badeerlebnis/

Das haben wir ausprobiert, mit Gewürzblüten aufgepeppt. Hat jemand ein Rezept mit regionalen Zutaten? Bitte mailen: post(at)kalumalu.com  Nicht online, nicht verzagen,  Anna fragen

Brause selber machen und Brausepulver geht auch:

https://www.haus-der-kleinen-forscher.de/uploads/tx_hdkfexp/HdkF_EK_SPG_Sprudelgas_selbst_gemacht12_4c_Web.pdf

https://www.nela-forscht.de/2011/09/08/brause-selber-machen/

Bärlauch

Bärlauch im Garten wäre schön. Ich habe keine Bärlauch-Samen. Wenn mensch Glück hat, findet es Bärlauch. Bärlauchpesto ist sehr lecker.

Brennesselspinat – kann mensch bald zubereiten und ist sehr gesund. Wie Spinat auch. Mit und ohne Kommafehler.

Beziehungen – telefonieren, schreiben, zufällige Begegnungen im öffentlichen Raum mit 1,5m Abstand

Badezimmer-Yoga – Zähneputzen in Baumstellung

B wie Beaubourg

Alle B suchen

Hab ich selbst gemacht. 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte  (Susanne Klingner, Verlag Kiepenheuer & Witsch) –  Der Titel ist Programm für die nächsten Tage, Baumärkte haben noch auf. Meine Hose ist fertig.

A

FREIE KUNST UNTER FREIEM HIMMEL

Der Himmel ist frei.

Der Himmel ist frei.

Anfang

Quellwasser aus der Aller tragen, das belastete mich sehr,

drum kann man wohl berechtigt sagen: Aller Anfang ist schwer!

Abschminkpads

Ganz einfach selber nähen, am besten aus alten Stoffen, z.B. Lieblings-T-Shirt mit altem Handtuch kombiniert.

Wer sich seltener schminkt, braucht auch weniger von allem, von Abschminkpads und von Make Up.  Aber für I feel good – macht‘s auch, wenn Ihr nicht aus dem Haus geht.

Abstellraum

Akrobatik machen – Eltern unten, Kinder oben

                Aussäen – Radieschen, Tomaten und Kräuter auf die Fensterbank

       Aufräumen – und Abhotten im Takt der Musik hüpfen und dabei rumliegendes einsortieren –super für we feel good

Aubergine

Habe ich letztes Jahr spät im Gewächshaus gepflanzt. Es haben sich Blätter gezeigt, aber keine Früchte. Waren es überhaupt Auberginen? Dieses Jahr bin ich früher. Es zeigen sich schon Blätter auf der Fensterbank. Aber keine Auberginen.

Abwehrkräfte

Stärkt Euer Immunsystem mit allem was geht: An die frische Luft, gutes frisches Essen, viele Vitamine, viel Liebe….

Auch super:  Aufräumen – und Abhotten im Takt der Musik hüpfen und dabei rumliegendes einsortieren

A wie André Heller (schaut bei Straßen-Döntjes)

Alle A suchen

Happy Planet von Fred Hageneder (Verlag Neue Erde) – Eine tiefenökologische Perspektive auf ökologisches Gleichgewicht, Nachhaltigkeit und Klimazerrüttung erfrischend und spannend geschrieben. Das Buch fand ich so super, ich habe gleich mehrere bestellt und verschenke sie bei den nächsten Gelegenheiten.

Über Straßentheater und diesen Blog

Straßentheater ist ein flüchtiger Raum. Für einen Moment passiert etwas und wer wenige Minuten später kommt, sieht keine Spur mehr, vielleicht ein paar lächelnde Menschen, die entgegenkommen. So werden wir unsere Beiträge posten und danach wieder offline stellen (wohlwissend, dass wir ein paar Spuren hinterlassen werden, aber tun wir das nicht auch auf der Straße?) Not visible, not for everyone, but leaving some spirit.

Wer keinen unserer Blog-Einträge verpassen möchte, erhält auf Wunsch unseren Blog direkt als Email oder wer meistens offline ist: wir schicken Euch auch einen Ausdruck per Post.

Jetzt das wichtigste zum Schluss 🙂

Der virtuelle Hut 

Der virtuelle Hut
paypal.me/kalumalu

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben den Text bis hierhin gelesen.

Außergewöhnliche Zustände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen:

Alles ist abgesagt? Nein, nicht alles. Das Internet gibt es noch und da es im Moment  quasi der einzige „öffentliche“ Raum zu sein scheint, verlegen wir ab sofort das Straßentheater in  den virtuellen Raum.

Wir leben von Kultur: das ist unser Beruf und dafür brauchen wir Euch:

Füllt unseren virtuellen Hut. Damit unterstützt Ihr unsere Kulturarbeit und sorgt dafür dass wir diese auch in Zukunft ausüben können.  Sobald es möglich ist, tauschen wir mit Freude wieder Internet mit  Straßenpflaster und freuen uns über echte Hüte.

Wie Ihr uns unterstützen könnt? Dafür gibt es drei  Möglichkeiten:

1)            Paypal.me/kalumalu

2)            Auf Anfrage teilen wir Euch unsere Bankverbindung mit.

3)            Bargeld in unseren Hut – also z.B. per Post als Wertbrief:

Kalumalu, Dorfstr.21, 23863 Nienwohld

Wir sind nach wie vor Fans von Bargeld: denn Bargeld ist sauber, es verdienen keine dritten (Banken…) an den Transaktionen mit, es verbraucht durch die Häufigkeit der direkten Benutzung weniger Energie als Online-Transaktionen und es ist für alle zugänglich und nutzbar – unabhängig vom sozialen Status und nicht vom Besitz von Konten, Smartphones etc. abhängig.

Wie immer gilt, wer genug hat, der gibt (etwas mehr).  Wer gerade gar nicht kann, sagt einfach danke: post(at)kalumalu.com oder 0174-1818413.