N

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Wildnis

N wie Nilpferd
Nilpferdchen und Seepferd steh´n einträchtig am E-Herd
und kochen Fischgerichte
und rezitier´n Gedichte.
Sie hören hin, sie hören weg und scheren sich nen feuchten Dreck
um Größenrelationen,
die Namen innewohnen.

N wie Nasenbär
Den Nasenbär stört Rasen sehr –
Er sagt:“ Ihr hadert alle mit der Radarfalle;
nur aus Ungeduld.
Selber Schuld!“

Den Nasenbär stört Rasen sehr –
und drum gräbt er diese Wiese um!

Nagellackreste für dekorative Elemente benutzen, z.B. Ohrringe aufpeppen, Steine bepinseln, leere Fläschchen als Blumenväschen mit Duft fürs Näschen

Nähen in allen Formen und Farben, was das Zeug hält, dass das Zeug hält. Aus alten Kleidungsstücken werden neue Sachen.

Nähgarn gibt es übrigens auch recycelt aus alten PET-Flaschen. Ich habe es aber noch nicht selber gemacht.

Nordpol

              Naschtüten basteln und Naschkatzen sein.

               Nüsse knacken.

Natur erforschen.

Nachtkerzen

Auf einmal war das frisch angelegte Beet komplett grün. Einheitlich grün. Statt vieler verschiedener Sorten. Meine erste Begegnung mit Nachtkerzen. Nachtkerzen wurden früher als Gemüse angebaut. Ich habe mich noch nicht getraut. Nachtkerzen vermehren sich rasant. Dennoch bin ich ein Fan geworden. Nachtkerzen öffnen zum Sonnenuntergang ihre Blüten in voller Pracht für etwa 24h. Und dann öffnen sich die nächsten Blüten.

Nichts tun. Neues entdecken. Nächtliche Spaziergänge zwischen Nachtkerzen.

N wie New Orleans.

Alle N suchen

Jenseits des Wachstums. Warum wir mit der Erde Frieden schließen müssen  (Vandana Shiva, Rotpunktverlag).

In einer globalisierten Welt sind sehr viele unserer gesellschaftlichen Probleme global. In unserem alltäglichen Verhaltennnen wir Einfluss nehmen. Um globale Zusammenhänge zu verstehen, hilft es zu lesen. Mich hat das Buch erschüttert und noch einmal die Wichtigkeit vor Augen geführt, immer wieder mal die Vogelperspektive einzunehmen und auf das große Ganze zu schauen. Dafür muss mensch nicht ins All, einfach nur gute Bücher lesen

M

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Mehr Wald in Sicht

M wie Mirabellen
Mein Pudel Mira ist nervös, drum bin ich den Briefträgern bös,
denn immer wenn se schellen, muss Mira bellen….

M wie Mückenstich
Sie fressen in großen Stücken mich!
Heul nicht – es ist nur ein Mückenstich.

M wie misogyn
Wie jeder weiß steht misogyn mit frauenfeindlich synonym.
Synonyme gibt es viele: das Bodenbrett, es heißt auch Diele,
„Vagina“ kann „die Scham“ ersetzen, statt „Tore schießen“ „Ball einnetzen“…
Doch am besten sind, ich schwöre, Karotte, Wurzel und Möhre!

Marmeladengläseretiketten. Alte Gläser sammeln ist ja klar. Die Etiketten handgeschrieben auf Rückseiten von altem Papier. Aufkleben mit Kleister. Geht so am besten wieder ab, wenn mensch sie wieder in die Spülmaschine tut. Nach Möglichkeit immer erst Etikett ab, dann in die Maschine. Auch beim Spülen per Hand.

Mosaike kleben. Müll trennen. Das zerbrochene Geschirr und gefundene Spiegelscherben wandern in die Mosaiksammelkiste. Und dann mal ein Mosaik legen und kleben.

Matratzenlager

             Malen.

              Musizieren.

Memory spielen.

Mangold Mohn Melisse

Wenn alles in einem Beet wächst, kommt der Mangold zu kurz, der Mohn blüht lila und die Melisse breitet sich aus. Auch schön. Der Mangold aus dem letzten Jahr blüht woanders. Außerdem haben wir einen Mirabellenbaum im Garten. Mit in diesem Jahr gefühlten 3 Früchten. Nachtfrost.

Malen. Musik machen. Memory spielen. Mmmm auf der Zunge zergehen lassen. Bis in die Mitte. Mittendrin sein. Menschen treffen. In echt. Menschen umarmen. In echt. Mmmm.

M wie Mahalo (Danke)!

Alle M suchen

Eine andere Welt ist möglich – Aufforderung zu zivilem Ungehorsam (Vandana Shiva/Lionel Astruc, oekom Verlag)

Am Beispiel von Saatgut (ohne Saatgut keine Nahrung) werden Großkonzernstrukturen klar. Meines Erachtens übertragbar auf andere Bereiche. Meine zwei Lieblingsstellen:

Jeder und jede ist in der Lage, sich so weit zu informieren, dass er oder sie an Debatten teilnehmen kann, ohne dass er oder sie das Gebiet studiert haben oder Expert*in sein muss. (vgl. S.160)

Außerdem benennt sie die für sie größte Leistung Gandis:  „Für den mahatma besteht unsere höchste moralische Pflicht darin, den Gehorsam gegenüber ungerechten Gesetzen zu verweigern.“ (S. 166)

L

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Waldansicht

L wie Leopard (engl.)
The Leopard – orange pelt, with black dots thereupon,
with paws as smooth as felt, but claws so very strong!
If ever I got led astray amidst the jungle-wood
and had to ask the way to find my neighbourhood,
I´d never ask the Leopard to lead me on my way,
for he might well be lost himself and much too proud to say.

L wie Lion (deu./engl.)
Da hilft kein Jammern und kein Schreien,
man kann im Zoo kein´ Löwen leihen.

L wie Laute
Ein Lautenspieler namens Raute
spielte lauter laute Laute.
Da sprach zu ihm der Kaiser:
„Raute, spiel die Laute leiser!“,
da ihm vor lauten Lauten graute.

Lappen – aus alten T-Shirts, Laken etc. werden Lumpenlappen, aus altem Frottee werden Lappen-Lappen, und dann sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, siehe zum Beispiel auch Lucy’s Lappen – Fantenlappen, Kugellappen, Springlappen und Waschmäuse.

Litfaßsäule

Lollies lutschen.

Lollies selber machen.

Langeweile. Ist gut für die Fantasie.

Linsen

Es passierte ein Malheur. Auf der Kammer Boden lagen die Linsen im Dreck…Was nun? Was tun?  Vom Dreck in den Mutterboden. Nun wachsen dort die Linsen. Sehr schick. Über die Semantik hingegen lässt sich streiten.

Lauch

Lauch geht auch.

Lachen. Lustig sein. Liebe machen. Langeweile. Luxus. Leben. Laut und Leise. Liebe. Auf jeden Fall mehr Liebe.

L wie Loon (T.R.)

Alle L suchen

Gemeinwohl-Ökonomie (Christian Felber, Deuticke im Paul Zsolnay Verlag Wien) – Wie wäre es wenn unser Wirtschaftssystem auf Gemeinwohlökonomie beruhen würde? Was gut ist für die Gemeinschaft wird steuerlich begünstigt, Bio-Lebensmittel sind dann günstiger als industrielles Discounter-Essen, unverpackt besser als verpackt,  Anbieter fairer Arbeitsplätze werden bei öffentlichen Ausschreibungen bevorzugt… es gibt so viele Möglichkeiten…

K

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Draußenansicht

K wie Kartoffelkäfer
Wohlan! sprach der Kartoffelkäfer,
wir haben nun bald Siebenschläfer
und seh´n was es für Wetter gibt.
Weil dies große Bedeutung hat
für Chancen der Kartoffelsaat,
darum ist dieser Tag beliebt.
Und wird das Wetter nicht so recht
und Erdäpfel gedeihen schlecht,
dann schul´n wir um mit großem Eifer
und arbeiten als Ohrenkneifer.

K wie Karotte
In Gemüsekisten, wie ich höre, liegen Karotte, Wurzel und Möhre.
Die Kisten stürzen mit viel Gepurzel von Möhre, Karotte und Wurzel.
Und ich beschreib´s, das ist ´ne Marotte, bei Wurzel, Möhre und Karotte.

K wie Kohlrabi
(GmdBg über eine politische Vignette aus den 80ern)
Weil man ihn mit Ei beworfen hat wurde Kohl rabiat!

Kronkorken als Ohrringe

Kerzen aus gesammelten Wachsresten

Keller

              Kronkorken-Rasseln basteln

                Karate oder Kung Fu – einfach drauf los, geht auch im Wohnzimmer – also die ersten Übungen….

Knete selber machen – Oder ganz einfach mal wieder Kuscheln

Kohlrabi

Die ersten zarten Blätter sind da. So sehen die aus? So zart und fein? Daraus soll ein Kohlrabi werden? Waren vielleicht die falschen Samen in der Tüte? Mein erster Versuch. Fragt in ein paar Wochen oder Monaten wieder. Wie lange dauert das eigentlich? Bis ich den Kohlrabi essen kann.

Körperkontakt Arm in Arm Hand in Hand Händeschütteln Schulterklopfen Nacken kraulen Kontakt-Improvisation

K wie Kayelithsa

Alle K suchen

Vier fürs Klima – Wie unsere Familie versucht, CO²-neutral zu leben (Petra Pinzler / Günther Wessel, Verlag Droemer) – Sehr schöner Erfahrungsbericht von einem Selbstversuch. Von der Basis startend, die mensch kennt: Im eigenen Zuhause werden die alltäglichen CO² betreffenden Entscheidungen bis in die Details hinterfragt: z.B. die CO² Bilanz eines Apfels im Januar. Dabei einfach und gut nachvollziehbar geschrieben – von der Theorie zur praktischen Anwendung. Sehr gut auch als Einsteigerbuch für die Beschäftigung mit der Thematik.

J

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Außenansicht

J wie Jabba the Hut
(GmdBg – aus der Star Wars Serie)
Konstatin Eduard Jabba ist der beste Dieb in unserer Stadt
und wenn irgendwo Juwelen fehlen,
kannste sicher sein, dass Jabba se hat!

J wie Jellyfish
(für die Freundinnen englischer Verskunst)
The Jellyfish, the Jellyfish,
looks odd upon a supper dish.
But let´s be frank in this affair –
it does look weird just anywhere.
When floating wiggly in the sea
it looks just so bizarre to me
and would not look a wee bit stranger
atop a christmas tree.
Just one more thing I ought to add,
when stranded on the shore,
it still looks weird, but also sad,
a jellyfish no more….

Jeans – Aus den alten Hosenbeinen lassen sich Flaschenbeine – auch Bottle Legs genannt – fertigen. Mit Spitzen und Knöpfen verziert, Henkel dran und fertig ist die Hülle für den Saft oder Wein zur nächsten Einladung. Was macht der Beschenkte damit? Bei ihrer nächsten Einladung weiterschenken. Ein Etikett gibt den Hinweis dazu: Bitte behalt mich im Gebrauch – verschenk mich auch!

Jaguar

              Jogging-Anzug den ganzen Tag tragen.

                Jonglieren lernen.

Jive tanzen oder einfach mal jodeln.

Johannisbeeren & Jostabeeren

Rotes und schwarzes Gold zur Erntezeit . Ich freue mich schon. Es gibt etwa 25 Sträucher im Kulturhof-Garten.

Joggen – Im richtigen Tempo kann mensch sich noch gut unterhalten. Damit es keine Selbstgespräche werden, empfiehlt sich joggen zu zweit. Ich springe lieber Seil. Das ist auch ausdauerrelevant oder sollte ich schreiben systemrelevant für das eigene Körpersystem, also Herz-Kreislauf-Funktionen.

J wie Jonglierconvention.

Alle J suchen

Und jetzt retten wir die Welt! Wie Du die Veränderung wirst, die Du Dir wünschst. Das Handbuch für Idealisten und Querdenker. (Ilona Koglin / Marek Rohde, Verlag Kosmos). – Alles was der Titel sagt: viele kleine Schritte verändern die Welt und für kleine Schritte gibt es in diesem Buch jede Menge Anregungen. Mensch muss es nicht  einmal komplett lesen für Inspirationen – einfach aufschlagen und anfangen.

I

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Innenansicht

I wie Igel (Gedicht mit Simultanübersetzung)
Ich geb´ es euch mit Brief und Siegel,
nur selten frisst der Adler eagle!

I wie Itzehoe (Schüttelreim)
Ich stöhne über die Hitze, Ooh!
denn ich schwitze so in Itzehoe.

Igluzelt –  Irgendwann ist es durch und mit dem Rest? Aus der Hülle lassen sich wunderbar Einkaufsbeutel nähen. Ebenso geht das mit dem Stoff kaputter Regenschirme. Die Stangen (die einzelnen Stücke) eignen sich als Basis zum Flowerstick bauen (siehe F).

Isomatte – war sie selbst aufblasend? Außenstoff für Einkaufsbeutel. Nein? Heile Reststücke für Sitzunterlagen für Waldausflüge oder Festivalbesuche. Festival – Was sind Festivals? Siehe Sommer 2019.

Iglu

              Insektenhotel bauen

                Illustrationen machen.

Irgendetwas gegen Langeweile.

Ingwer

Ist bei uns nicht heimisch. Aber die Startpage-Suche ergibt dass Ingwer auch hier wachsen kann. Ich habe es noch nicht ausprobiert.

Island. Istanbul. Irland. Indien. Indonesien. Iran. Irak. Inseln. Irgendwann irgendwie irgendwohin fahren, radeln oder gehen. Internet. Kleine Inseln schaffen. Ohne Internet, das wäre nett. Indisch kochen. Indisch kochen ist auch gut.

I wie hIsham (Teil Zwei)

Alle I suchen

Streitfall Klimawandel – Warum es für die größte Herausforderung keine einfachen Lösungen gibt (Mike Hulme, oekom Verlag) – Sehr spannend für ein tieferes Verständnis unterschiedlicher Ansichten aus verschiedenen Perspektiven – übertragbar auf andere Themen. I hat solange gedauert, weil ich es unbedingt zu Ende lesen wollte, bevor ich schreibe. Eine Grundfrage ist, an was wir glauben: klimawandel oder Klimawandel?

H

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Perspektivwechsel

H wie Hängematte (Schüttelreim)
Reisebericht aus Bolivien:
Wir suchten dort nach Hängematten, wovon Sie jede Menge hatten!

H wie Hunsrück (GmdBg)
Hans ist ein schlechter Golfer, jedoch zu seinem Glück,
hat Hans `nen Hund sich zugelegt
und jeden Ball, den Hans verschlägt, den bringt sein Hund zurück.

H wie Hamburg
Ergebnis eines Disputs über Reiseziele: Wattwandern oder Städteurlaub?
Ich will nicht durch den Schlamm durch – dann fahr´n wir halt nach Hamburg.

Hosen – Super Kinderhosen nähen aus Sweatshirts, die die Form verloren haben (also immer breiter und kürzer wurden). Einen einfachen Hosenschnitt auflegen. Die Ärmel werden die Beine. Sind die Ärmelbündchen nicht mehr gut, können z.B. alte Socken oder Strumpfhosen als Bündchenmaterial dienen. Oben rum ein gut elastischer Stoff oder ein altes T-Shirt mit Gummi-Band rein als Bündchen dran. Fertig ist eine bequeme Reinschlüpf-Kinderhose. Perfektion wird überbewertet.

Handtaschen – Alte Handtaschen aufpeppen und neuen Bezug drauf nähen. Z.B. Monsterplüsch und Knopfaugen. Ansichtsexemplare gibt es im kleinen wunderbaren Atelier zu sehen. Besuch nach Anmeldung: 0177-5457060.

Heuboden

              Hosen zusammen nähen. Zusammen reparieren – coole Flicken drauf. Oder aus alten Hosenbeinen coole Taschen basteln. Monstertaschen. Vielleicht.

                Hasen basteln. Z.B.: aus Zweiggabeln – oben Ohren, bunt anmalen, Augen drauf, Schleife um den Hals, fertigHä? . Ihr schafft das :-). Oder aus Karton oder Tetrapak oder Stoff… Hauptsache Hoppeln.

Hoppeln. Hüpfen. Herumtollen. Hasen jagen. Häschen kuscheln. Im Heu herum wirbeln. Draußen.

Himbeeren

Blätter für den Tee. Früchte in den Magen. Im Herbst. Oder im Sommer.

Heute. Im Hier und Jetzt leben. Mir ist nichts Besseres eingefallen. Außer vielleicht einen HNO-Arzt um Rat zu fragen. Aber das ist jetzt abstrakt.

H wie Hisham

Alle H suchen

Hypnobirthing (Marie F.Mongan, Verlag Mankau) – Mein Lieblingsgeburtsvorbereitungsbuch, alle Schwangeren bitte unbedingt und auf jeden Fall lesen. Für alle nicht schwangeren – Ausleihen und den Einführungsteil lesen. Grundidee: Geburten sind schön und gute Geburtsberichte soll man teilen. Noch mehr über Geburten: Alleingeburt (Sarah Schmid, edition riedenburg) und Die selbstbestimmte Geburt (Ina May Gaskin, Verlag Kösel).

G

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Geradeaus

G wie Großvater

Ein Großvater ist im Krieg gefallen, mein Anderer starb in Frieden.
Der Tod kam zu Ihnen und kommt zu uns Allen,
doch sind Sie verschieden verschieden.

G wie Großkotz

Ein Großkotz ist der Buntspecht.
Er tönt (nicht ganz zu Unrecht), er wär ein toller Hecht.
Hochmütig, aber echt. Nicht schlecht!
Und kommt man ihm mit Tadel, verbietet ihm den Schnabel,
bleibt er dabei worum´s ihm geht,
und zwar per Morsealphabet.

Gummistiefel – sobald Löcher in der Sohle sind, sehr dekorativ für Blumenzwiebeln. Siehe auch F wie Frohe Ostern.

Goldpapier – alte Einwickelpapiere von z.B. Osterhasen in eine Schatztruhe für den Vorrat an Goldpapier in verschiedenen Farben.  Gut für Bastelaktionen mit Glittereffekten und falschen Juwelen. Insgesamt aber meistens überflüssig. Aber besser als dann neues Goldpapier kaufen, wenn mensch schon der Versuchung verfiel (also dem Hasen oder anderen) Glimmer Glitter Glitzer hat schon was. Wenn auch meistens überflüssig. Goldrausch.

Gerätehaus

              Gärtnern. Auf dem Balkon, der Fensterbank oder im Garten

                Gruselgeschichten erzählen. Unter der Bettdecke mit Taschenlampe.

Gummitwist. Geht auch im Wohnzimmer.

Giersch

Muss mensch gar nicht aussäen, wächst von ganz alleine. Was tun mit Giersch? Wachsen lassen oder einfach aufessen.

Gesundheit. Gemüse ist gesund. Glücklich sein. Gar nichts tun. Gar nichts tun ist gut fürs Klima und mal für die Gesundheit auch. Manchmal macht es auch glücklich. Oder Glimmer Glitter Glitzer. Auch ohne Hochzeit.

G wie Gauklerhochzeit.

Alle G suchen

Regionalwährungen. Neue Wege zu nachhaltigem Wohlstand (Margrit Kennedy / Bernard A. Lietaer , Verlag Riemann). Seit dem Lesen dieses Buches wünsche ich mir regionale Währungen und Tauschsysteme. Im kleinen lokalen Rahmen haben wir schon Tausch angeboten. Zum Verständnis empfand ich es als hilfreich zuerst das andere Buch von Margrit Kennedy (siehe F) gelesen zu haben.

F

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Frohe Ostern!

 F wie Fußmatte (Gedicht mit doppeltem Bedeutungsgehalt: 2 Schulfächer)

„Wer die Fußmatte des Himmels berührt, hat fortan ewiglich Glück!“
Die Geschichte hat mich fasziniert – ich glaub, dass ich die Mathematik.

F wie Frankfurt
In Frankfurt wohnt ein Salamander,
der bringt Juristen durcheinander.
Wie er dort am Fluss rumlungert
und schwört dass ihm nach Wahrheit hungert….
Ja, die Lage ist komplex, heh!
Er ist nun mal ´ne Maineidechse.

(Genaugenommen ein Lurch, aber ich berufe mich hier auf dichterische Freiheit!)

Frottee – Mein Favorit: alte Frottee-Stoffe mit 70er Jahre Mustern – geeignet für Lucy’s Lappen, Lappen-Lappen, Lappen-Bilder und z.B. Up-Abschminkpads

Fahrradschlauch-Flowersticks – für genaue Anleitungen Anna fragen

Flur

              Forscher sein.

                Frösche suchen.

Fimo. Oder lieber Firlefanz. Sachen. Machen.

Feldsalat

Letztes Jahr ist er gewachsen. Nach 3 unfruchtbaren Versuchen. Jetzt ist er immer noch da. Ich pflücke immer nur einzelne Blätter. Sieht wie ein richtiges Salatbüschel aus. Nicht wie aus der Tüte. Liegt vielleicht an der Sorte.

Frische Früchte – Rhabarber. Rhabarber gibt es im April manchmal schon regional. Ist aber ein Gemüse. Macht nichts.

F wie Foolsgarden.

Alle F suchen

Geld ohne Zinsen und Inflation. Ein Tauschmittel, das jedem dient (Margrit Kennedy, Verlag Goldmann). Einblicke in das Finanzsystem, die auf jeden Fall lohnen. Es gibt kein unendliches Wachstum – oder wie Einstein schon sagte: „Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Wobei beim Universum bin ich mir nicht sicher.“ Frei zitiert, vielleicht auch falsch, aber die Beschäftigung mit dem Finanzsystem kann ich wirklich nur empfehlen. Auch wenn es sich ja schon ändert. Die Deutsche Bank bietet Beratung an zu dem Thema: „Muss ich arbeiten, bis ich nicht mehr kann? Eine Welt ohne Zinsen braucht neue Antworten.“

E

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Heute ist der Himmel nicht frei.

E wie Elefant

Der Elefant ist elegant ergraut, trägt Elefantenhaut, schmückt sich mit Elfenbein und meint das darf so sein. Kann sich fast alles merken, hat sonst auch viele Stärken, kann mit dem Rüssel trinken, greifen, heben, winken. Winkt Gott zum Gruße und lebt auf großem Fuße – und doch hat er gelegentlich das Elefant Sein satt: dann wenn er Schnupfen hat!

Eco-Bag – aus alter Bettwäsche und Korkresten selber nähen und Energie sparen: http://www.ecoact.de/

Ich habe einen fertig upgecycelten gekauft. Und ein Schnittmuster, falls ich noch einen selber nähen will. Mensch braucht Projekte für die Zukunft. Vielleicht schredder ich den Kork auch selber. Eher nicht. Kann mensch ja glücklicherweise auch bestellen.  Kochen und Warmhalten mit Eco-Bag ist prima. Früher nannte mensch das Kochkiste.

Eisdiele

              Eier bemalen  – Wer noch keine Crepes gemacht hat, jetzt ist Zeit für Eierpfannkuchen.

                Eierbecher basteln – z.B. aus alten Toilettenpapierrollen, Eierkartons, bemalen, bekleben, mit Federn

                                                    schmücken.

Eierkerzen –  oder auch Zaubereier:

Alles was Ihr braucht sind alte Wachsreste in verschiedenen Farben, ein Stück Docht und ein ausgeblasenes Ei (unten ein kleines Loch, oben etwas größer). Docht im kleinen Loch mit z.B. kleinem Wachsrest befestigen, oben rausschauen lassen. Ei in Eierbecher stellen. Wachreste farblich sortiert im Wasserbad schmelzen & eine kleine Schicht ins Ei gießen. Warten. 2 Farbe Wachs  gießen usw. aushärten lassen. Die bunte Überraschung, wenn Beschenkte die Eierkerze aus der Schale holen.

Erdbeeren

Erdbeeren bilden Ableger und pflanzen sich somit selber fort. Optimalerweise kann mensch das Beet jedes Jahr einfach um das Wachstum der Erdbeeren erweitern. Erdbeeren brauchen Kompost und Sonne. Ich bin noch auf der Suche nach dem optimalen Standort. Vielleicht finden sie ihn ja durch Wachstumserweiterung selber.

Eis essen. Tatsächlich. Am besten draußen. In 50m Entfernung zur Eisdiele. Telefonisch bestellt. Cool.

E wie Eilat.

Alle E suchen

Freiwillig zu Diensten? Über die Ausbeutung von Ehrenamt und Gratisarbeit (Claudia Pinl, Verlag nomen).

Für mich eine sehr aufschlussreiche Perspektive mit historischem Rückblick auf das Ehrenamt. Was wären wir ohne Ehrenamt? Wieso wird Ehrenamt eigentlich meistens nicht bezahlt? Ist Ehrenamt nicht auch Arbeit? Und was ist Arbeit?